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Oktober 2009

Allgemein & Sonstiges

Momentan bin ich viel mit meinem College und der Jobsuche beschäftigt. Das College und die Noten laufen gut. Ansonsten war es wieder mal ein aufregendes und lehrreiches Monat.

Wie höchstwahrscheinlich auch in Deutschland: Der Herbst ist da. Da in amerikanischen Wohnsiedlungen wesentlich mehr Bäume stehen als in deutschen, fallen hier logischerweise auch viele Blätter runter. Die Leute rechen diese zusammen und schmeißen sie letztendlich auf die Straße. Zwei oder dreimal kommt dann die Stadtreinigung vorbei und kehrt diese zusammen. Dass hier mehr Bäume in den Wohnsiedlungen sind, hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass es hier schwer ist einfach mal so in den Wald zu gehen und einen Spaziergang zu machen. Da hier mehr oder weniger immer alles Privatland ist, kann man immer nur in explizit ausgewiesene Parks gehen, die sich dann irgendwie immer ein bisschen künstlich anfühlen, weil die Wege teilweise geteert sind oder Geländer haben. Also: einfach so im Wald rumlaufen ist nicht drin. Trotzdem gibt es hier noch viel ursprünglich erhaltene Natur. Es gibt Adler und da die Amerikaner mehr oder weniger keine Zäune haben, kann es auch mal passieren, dass ein Reh durch die Siedlung läuft.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Halloween

Für uns in Deutschland ist Halloween mehr oder weniger nur eine einmalige Geschichte von einem Tag und mit ganz viel Horror verbunden. In den USA wird das ganze zwar auch mit viel Horror, Zombies, Geistern und Co. verbunden, aber eben nicht nur. Die ganze Halloween-Sause fängt ungefähr zwei Wochen vorher an. Es gibt Kostümpartys, hauptsächlich in Privathäusern, bei denen sich die Leute letztendlich genauso wie bei uns an Fasching anziehen, was nicht unbedingt mit Horror verbunden ist.

Für viele Leute ist Halloween ein sehr wichtiger Feiertag und sie dekorieren ihre Häuser mehr als wir Deutschen an Weihnachten. Viele Häuser haben Beleuchtung, Skelette und natürlich Kürbisse. Ein Haus in Appleton war wirklich hübsch dekoriert und der Besitzer hatte unzählige ausgeschnittene Kürbisse vor dem Haus bzw. im Garten.

Auch sehr populär sind Haunted Houses und Haunted Woods. Das „Haunted“ bedeutet eigentlich nur, dass es ein Platz mit übernatürlichen Kräften ist, allerdings würden wir im Fall von Halloween wohl eher vom Haus des Schreckens oder dem Wald des Schreckens sprechen. Das ist die extended Version von Geisterhäusern etc. Man wird von Leuten mit Motorsägen und Co. gejagt. Da die Amerikaner sowieso wesentlich mehr auf Gewalt stehen, sind das dann doch recht interessante Darbietungen.

Letztendlich ist dann Halloween und die Kinder (eigentlich auch Jugendliche und Erwachsene) gehen um die Häuser und machen Trick-or-Treat. Aber das haben die deutschen Kinder bekanntermaßen inzwischen auch für sich endeckt. Die ganze Sause endet dann mit einer weiteren Kostümparty.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Indian Summer

Interessanterweise verstehen wir Deutschen unter dem Indian Summer etwas ganz anderes als die Amerikaner.

Wenn wir Deutschen vom Indian Summer sprechen, meinen wir, dass die Wälder in den New England Staaten und Kanada sich in bunter Farbenpracht verfärben und alles wunderbar farbig leuchtet. Dies hat damit zu tun, dass es in Nordamerika über 800 Baumarten gibt und in Westeuropa nur ca. 50.

Die Nordamerikaner verstehen darunter aber einfach nur eine warme Herbstperiode ähnlich unserem Altweibersommer.

Wie auch immer, letztendlich hat beides zugetroffen: Die Wälder haben bunt geleuchtet und es war warm.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Cleveland – Niagara Fälle – Toronto

Am Donnerstag, den 08.10.09 nach dem College begann ich meinen Roadtripp zu den Niagara Fällen und nach Toronto. Da die Strecke einfach insgesamt 1337 Kilometer beträgt, habe ich in Cleveland, Ohio Zwischenstopp gemacht. In Cleveland habe ich mich mit drei anderen PPP’lern getroffen, um von dort aus in einem Auto weiter zu den Niagara Fällen bzw. nach Toronto zu fahren.

Nachdem wir die Nacht In Cleveland verbracht hatten, sind wir Freitag früh zu den Niagara Fällen aufgebrochen. Nach mehreren Zwischenstopps, unter anderem bei Aldi, um einen Weihnachtsstollen zu kaufen, sind wir letztendlich doch weitergekommen. Kurz vor der kanadischen Grenze bzw. den Niagara Fällen passiert man Buffalo, was einem ein sehr erschreckendes Bild der momentanen US-Wirtschaft gibt: Viele große Gebäude stehen leer, was auch ganz leicht zu erkennen ist, da die Fenster fehlen bzw. herausgebrochen sind (nicht gerade die besten Aussichten für meine Jobsuche). Schließlich haben wir dann doch die Niagara Fälle erreicht.

Da der Niagara River der Grenzfluss zu Kanada ist, sind auch die Niagara Fälle auf beiden Seiten,, d.h. man muss auf der kanadischen Seite stehen, um die amerikanischen Fälle anzuschauen bzw. umgekehrt. Da wir zuerst an der amerikanischen Seite angekommen sind, durften wir erst die kanadischen Fälle begutachten. Kurz gesagt: fahrt am besten gleich auf die kanadische Seite.

Nachdem wir für kurze Zeit auf der US Seite verweilt sind, haben wir letztendlich den Sprung nach Kanada gewagt und sind über die Grenze gefahren. Der erste große Unterschied: Die Kanadier benutzen das metrische System. Also Meter, Kilometer and so on. (By the way: Die USA sind eines der drei Länder auf der Welt, die nicht das metrische System benützen.)

Diesmal wurden wir wirklich belohnt: Die amerikanischen Fälle von der kanadischen Seite sind wirklich wunderschön. Nachteil: Es hat unheimlich geregnet.

Schließlich haben wir uns ein Hotel gesucht und und vom Regen getrocknet und aufgewärmt.

Am Abend ging’s noch mal los, um die Niagara Fälle bei Nacht und das alltägliche Feuerwerk zu sehen.

Samstag früh (bei schönstem Wetter) ging die Fahrt weiter nach Toronto. Die Strecke von den Niagara Fällen nach Toronto wäre an sich gar nicht so lang, wenn man nicht den Lake Ontario umfahren müsste. So sieht man die Skyline von Toronto schon Stunden bevor man es wirklich erreicht.

Angekommen in Toronto zeichnet sich das total gegenteilige Bild von Buffalo ab: Es wird gebaut, gebaut und nochmals gebaut.

Aufgrund eines sehr guten Deals sind wir dann in unserem Hotel: dem Hilton eingezogen mit wundervollem Blick über die City.

Nach dem Einchecken im Hilton sind wir gleich wieder losgetigert, um die Stadt zu erkunden. Wir haben eine Bootsfahrt am Lake Ontario gemacht und sind ein bisschen durch die Stadt geschlendert.

Im Lake Ontario direkt vor Toronto sind mehrere kleine Inseln, die entweder Naturschutzgebiet oder in privater Hand sind. Eine Insel gehoert z. B. einem Yacht Club, bei dem man pro Saison ca. $ 20.000 zahlen muss, um Mitglied zu sein.

Da man In Toronto bereits ab 19 in die Clubs kommt, sind wir dann abends losgetigert, um Toronto unsicher zu machen. Und so viel sei gesagt: Ich war erstaunt. Das Motto weniger is mehr wird da definitiv gelebt.

Das war dann mal wieder der Oktober, ich hoffe du hattest viel Spaß beim Lesen.





(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)



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