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November 2009

Allgemeines & Sonstiges

Das College und die Job-Suche fordern mich immer noch mehr denn je. Das College läuft zwar gut, allerdings bewege ich mich momentan auf meine Finals (also Abschlussprüfungen) zu, was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet und zum anderen ist da diese Job-Suche (siehe unten).

Ich hab nun endlich mal das lokale Theater besucht, in das ca. 400 Personen rein passen und von außen recht Sylisch aussieht und von innen wie ne kleine Oper aussieht (durfte innen leider keine Bilder machen). Die so genante Broadway Musicals (Also Musicals die am Broadway liefen oder laufen) haben Gruppen die durch die Theater des Landes ziehen. Diesmal war das Musical „Rent“ da und wir haben uns Karten besorgt. Was soll ich sagen: war ganz nett.

Ansonsten gab es in Appleton einen Weihnachtsumzug, der typisch amerikanisch mit viel Kitsch und Santa verbunden war.



(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Job-Suche / Arbeitsmarkt

Die Wirtschaftskrise hat in den Staaten um ein Vielfaches stärker zugeschlagen als in Deutschland. (Ganz im Gegenteil: manchmal hatte ich in Deutschland das Gefühl, dass die Krise auch einige positive Seiten hat, z. B. billigeres Benzin.) Der Arbeitsmarkt ist schlecht und die Firmen sind alle sehr vorsichtig. Eine Person, die mir bei meiner Job-Suche hilft, hat gemeint, dass es für höchst unwahrscheinlich sei, dass mir jemand von Anfang an einen Full Time Job anbietet. Und was soll ich sagen: so ist es mehr oder weniger auch.

Die Firmen, bei denen ich mich beworben habe und die teilweise ein Internship anbieten, das zu meiner Ausbildung passt, suchen allerdings jemanden immer mindestens für ein Jahr. Da falle ich dann natürlich mit meinem halben Jahr sofort raus. Das nächste Problem ist, dass denen meine deutsche Ausbildung logischerweise nicht wirklich etwas sagt und ich es auch nach langer Erklärung nicht wirklich schaffe, das zu erklären.

Wie auch immer, momentan habe ich etwas in Aussicht, was gut zu meiner Ausbildung passen würde (Web Entwicklung). Nachteil: die bieten mir nur 10 oder 15 Stunden pro Woche an (allerdings hat man mir gesagt, dass nach einiger Zeit eine Aufstockung bestehen würde). Der andere Nachteil ist, dass die gar kein Büro haben und jeder von Zuhause arbeitet. Also ich würde gar nicht wirklich in Kontakt mit Leuten kommen und das ist dann doch ein sehr einsames Dasein. Ganz davon abgesehen hab ich auch noch gar keine Zusage. Fazit: Ich habe noch nichts.

Wie auch immer, sollte ich in diesem halben Jahr gezwungenermaßen etwas anderes machen müssen, so ist das vielleicht doch gar nicht so schlecht in einen anderen Bereich Einblick zu erhalten.

Saint Louis

Diesmal ging der Roadtrip ins 800 Kilometer entfernte Saint Louis. Nach einer kräftezehrenden 8-Stundenfahrt haben wir im Hotel eingecheckt. Aufgrund eines wirklich hervorragenden Deals wieder im Hilton und selbstverständlich wieder mit tollem Blick auf die Stadt?

Saint Louis war in der Vergangenheit der Ausgangspunkt vieler Expeditionen in den „Wilden Westen“. Daher steht in Saint Louis die „Gateway Arch“, welche an die Besiedlung des Westens erinnern soll. Das „Tor zum Westen“ besteht aus Edelstahl und wurde 1965 gebaut, sieht allerdings aus, als würde es aus der Zukunft kommen. Wenn man auf die Arch hochfährt, wird man aber schnell daran erinnert, aus welcher Zeit es kommt. Man fährt dort in kleinen Kapseln hoch, die an Raumfahrtkapseln erinnern und welche hundertmal mit Farbe überstrichen wurden: man sieht Ihnen einfach das Alter an. Ärgerlicherweise konnten wir erst am nächsten Tag hochfahren, als das Wetter schlecht war.

Saint Louis wurde lange Zeit von vielen deutschen Einwanderern dominiert und hat sich allerdings im letzten Jahrhundert stark gewandelt. Viele Leute ziehen in die Vorstädte und somit nimmt die Einwohnerzahl seit 1950 stetig ab. In bestimmten Bereichen hat man das Gefühl, dass die Innenstadt langsam ausblutet. Viele Malls und Geschäfte haben bereits zugemacht und an einem Samstagabend war fast niemand bei Macys. Das fühlt sich recht royal an, wenn man mehr oder weniger als einziger Kunde in einem solch riesigen Geschäft ist. Nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter hat uns dieser den Eindruck bestätigt: Die Leute ziehen aus der Innenstadt fort und an einem Samstagabend sind dann nicht viele zum Shoppen in Downtown.

Saint Louis war zudem 2006 die gefährlichste Stadt der USA, was wohl das Gangster Image von einigen Söhnen der Stadt wie Nelly und Akon fördert. Allerdings (so mein Eindruck) versucht die Stadt mit allen Mitteln dem Verlauf entgegenzusteuern und hat recht viel stylische Parks etc. errichtet.

Sonntag war ein Football Spiel und die Karten werden an jeder Straßenecke verkauft. Anscheinend sind die“ Saint Louis Rams“ nicht sehr populär in ihrer Heimatstadt, so hat man auch nach Spielbeginn noch mehr als genug Karten bekommen. Da ein Footballspiel ca. 3 Stunden dauert, ist es nicht wirklich wichtig, ob man die erste Stunde verpasst oder nicht. So haben wir 100 $ Karten für 25 $ bekommen.

Letztendlich sind wir dann noch in den Botanischen Garten von Saint Louis gefahren und dann hieß es auch schon wieder heimfahren. Die Wetterverhältnisse in den Staaten scheinen sich an die Weitläufigkeit des Landes angepasst zu haben: Es hat mehr oder weniger die kompletten 800 Kilometer nach Hause durchgeregnet, allerdings kein Nieselregen sondern Backsteine. (Also wenn es mal wieder in einem Hollywood Movie „unnatürlich regnet“, das könnte durchaus real sein.)





(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Der amerikanischer Feiertag: Thanksgiving.

An Thanksgiving – dem letzten Donnerstag im November - kommen meist alle Familienmitglieder einer Familie zusammen und zelebrieren Thanksgiving. Was dabei genau gefeiert wird, ist nicht genau definiert. Die Version die ich am meisten gehört habe, ist, dass man die erfolgreiche Ankunft der Vorfahren in den USA feiert und man dankt den eingeborenen Indianern, dass diese den ersten Siedlern geholfen haben zu überleben und sie eine erfolgreiche erste Ernte einfahren konnten.

Zusammen mit meiner Host-Familie bin ich zu einer anderen befreundeten Familie nach Minneapolis gefahren. Das Ganze war dann typisch amerikanisch: mit Turkey, mashed potatoes, pumpkin pie

In einer Vorstadt war ein Christkindelsmarkt nach deutschem Vorbild (sogar mit Christkind). Dort hat mir meine Gastmutter auch einen Adventskalender geschenkt.

Am Tag nach Thanksgiving ist der „Black Friday“. Das ist der Auftakt für die Weihnachtszeit und die damit verbundenen Einkäufe. An diesem Tag gewährt der Einzelhandel verblüffende Rabatte, die teilweise unter den Einkaufspreisen der Geschäfte liegen. Diesen Tag wollte ich natürlich nützen und habe mir einen digitalen Fotorahmen für ca. 20 € gekauft. (Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Bilder aus der Heimat schicken würdet, die ich dann über meinen Rahmen laufen lassen könnte.) Außerdem war ich in der „Mall of America“, dem größten Einkaufszentrum von Amerika. Mit über 400 Geschäften und einem Indoorfreitzeipark in der Mitte wird dem Shopper-Herz alles geboten. Letztendlich habe ich die Rabatte nochmals genützt und mir neue Winterschuhe gekauft.

Dann bin ich die 500 Kilometer wieder nach Hause gefahren. Zu Hause angekommen habe ich festgestellt, dass meine Bremsen am Auto komische Geräusche machen. Am nächsten Tag in der Werkstatt hat sich herausgestellt, dass mein Auto neue Hinterbremsen braucht und jetzt habe ich auch ein neues Kugelgelenk an einer Achse. Das hat mir dann ein tiefes Loch in meine Haushaltskasse gerissen.



(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)



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