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August 2009

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New York City - Flug / Orientation

Am 04. August ging es in der Früh um ca. 7 Uhr mit dem Flugzeug von Nürnberg nach Frankfurt. Dort traffen sich ca. 50 von uns, um zusammen um ca. 10 Uhr mit dem Flugzeug nach New York City zu fliegen. Das Ganze lief im Großen und Ganzen reibungslos (auch wenn wir ca. eine halbe Stunde später gestartet sind als geplant). Ich hatte mich schon richtig auf das Entertainnment-System gefreut, das ich beim letzten Lufthansa Flug nach NYC genossen hatte. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut, das war diesmal leider gar nichts. Hat aber auch nichts gemacht, hab ich eben die 8,5 Stunden durchgeschlafen.

Als wir dann endgültig in NYC angekommen sind, durften wir erst einmal ewig in einer Schlange anstehen, um unsere Fingerabdrücke und Bilder (und sonstige Formalitäten) beim Immigration Officer machen zu lassen.

Als wir dann endgültig raus gekommen sind, hat uns CDS (Organisation, die das Ganze in den Staaten organisiert) in Empfang genommen und uns ins YMCA (unsere Unterkunft) nach Downtown Manhattan gebracht. Zu den Zimmern ist zu sagen: klein aber fein :)

Die nächsten drei Tage hatten wir einen wirklich großen und wunderschönen Raum im deutschen Konsulat in NYC, direkt gegenüber der UNO (nicht dem Spiel :)

Es wurde noch eimal alles Organisatorische ein bisschen durchgekaut, teilweise hatten wir das schon alles auf unserem achttägigen Vorbereitungsseminar, teilweise ging es noch mehr ins Detail, (z. B. der Autokauf oder um die Jobsuche, da wir uns für das zweite Halbjahr einen Job suchen müssen).

Es blieb auch noch genügend Zeit, um ein bisschen etwas von NYC zu sehen. Inzwischen hab ich mich da schon fast heimisch gefühlt, nachdem ich beim Durchschlendern das ein oder andere Restaurant wiedererkannt habe, in dem ich schon früher einmal beim Essen war :)


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Trip to final placement

Am späten Nachmittag des 7. August 09 ging der "Trip to final placement" los. Je nachdem, wann das College anfängt, also wie viel Zeit noch ist, wird man ein bisschen durchs Land geschickt und kommt zu ein paar Gastfamilien, bevor man sein endgültiges Ziel erreicht.

Da bei mir nicht viel Zeit war, gab es leider nur eine Zwischenstation in Kalamazoo (östlich vom Lake Michigan gelegen).

Aber von vorne. Wie gesagt, es ging am 7. August los mit einer 19-stündigen Fahrt per Amtrak (dem Zug) von NYC nach Chicago. Von Chicago ging es dann mit dem Amtrak weiter nach Kalamazoo.

In Kalamazoo war ich mit zwei anderen PPP´lern für zwei Tage bei einer Gastfamilie. Das war wirklich großartig. Wir kamen Samstagnachmittag an und unser Gastvater hat uns ein bisschen die Stadt gezeigt. Was wirklich genial war, denn er hat uns etwas über den historischen Hintergrund und dem Verhältnis zwischen Arm und Reich erzählt, was man sonst nicht so einfach mitbekommt. Am zweiten Tag sind wir zum Lake Michigan gefahren und haben etwas relaxt.

Unsere Gastfamilie ist übrigens ein Pfarrer Ehepaar, das erwähn ich deswegen, weil ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen wäre und ich von Neumarkt ein ganz anderes Bild von einem Pfarrer im Kopf hatte.

Insgesamt hatten wir aber tolle Gespräche! Vielen Dank dafür!

Montagmorgen (10. August) ging es dann für mich mit dem Greyhoundbus von Kalamazoo über Chicago nach Appleton meinem neuen Zuhause.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Appleton / College

In Appleton bin ich am Montag um 9:45 PM angekommen und meine Gastmom hat mich von der Busstation abgeholt. Nachdem sie mich nach Hause gebracht hatte, sind wir noch ein bisschen aufgeblieben und haben auf ihren Sohn Alex gewartet, der während seiner Sommerferien (wie für amerikanische Jugendliche üblich) einen Job hat. Meistens von 4 Uhr nachmittags bis 12 Uhr nachts. Schießlich bin ich totmüde in mein neues Bett gefallen und hab am nächsten Tag erst mal schön augeschnuffelt (also geschlafen).

Ich hatte dann diesen einen Tag frei und danach hat bei mir auch schon das College angefangen. Allerdings nicht wirklich Schule sondern Orientation für Internationale Studenten. Gott sei Dank bin ich unter allen internationalen Studenten mehr oder weniger der einzige Europäer. Also kann schon mal keiner mit mir deutsch reden. Die meisten anderen internationalen Studenten sind aus Süd- bzw. Mittelamerika und eine größere Gruppe ist aus Ägypten. Und das muss echt mal betont werden: das ist echt eine ganz andere Welt. Die Südamerikaner und Ägypter sind ständig am Singen, Tanzen und co. Damit meine ich nicht, dass sie am Abend in eine Disco oder einen Club gehen, sondern ganz normal untertags sich im Kreis aufstellen und irgendwas singen. Da standen ich und auch die anderen USA´ler erst mal perplex daneben. Aber die haben mich wirklich toll aufgenommen und sind offen auf mich zugegangen und haben gute Connections geknüpft. Gerade für die Südamerikaner war meine Größe auch ein Highlight und ich wurde ständig danach gefragt (und wenn ich für jedes Bild 10 $ verlangt hätte, wäre ich jetzt ein reicher Mann ;)

Zusammen mit meinen College Koordinatoren habe ich dann meine Kurse zusammengestellt. Was das genau ist und wie hier das Bildungssystem funktioniert, da werde ich mal in einem anderen Blog genauer drauf eingehen. Da mein Major IT ist, habe ich auch zwei IT Kurse gewählt (Network Design und Implementation sowie Adobe Flash CS4). Außerdem habe ich noch "Leadership Development", was mir vom College nahe gelegt wurde, "Psychology of Human Relations" und einen Englischkurs gewählt. Danach musste ich die Bücher für die Kurse kaufen und das hat mich dann erst einmal $ 350 gekostet. Das Gute an meinem Stundeplan ist, dass ich freitags frei habe, was gut zum Reisen ist. Wobei ich mir selbst noch nicht sicher bin, ob ich viel reisen will (wie das teilweise auch meine Vorgänger gemacht haben). Denn wenn ich fast kein Wochenende hier bin, werde ich auch nie wirklich ein Teil von Appleton werden.

Inzwischen haben auch meine normalen Klassen angefangen (am Dienstag den 25. August). Ich hatte anfangs selbst gedacht: Der Unterricht kann ja gar nicht wirklich anders sein als bei uns, weil man das System, welches man selbst kennt für so selbstverständlich und grundlegend hält, (auch wenn man schon hundert mal gehört hat, dass es nicht so ist) dass es ja eigentlich gar nicht anders sein kann. Aber der Unterricht ist anders! Da werde ich aber (wie schon gesagt) mal genauer im Jahr drauf eingehen. Das ist ähnlich wie mit der sozialen Komponente in unserer Sozialen Marktwirtschaft, die uns als selbstverständlich erscheint.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Leadership Camp

Vom College aus bin ich mit anderen internationalen Studenten für zwei Tage (19. & 20. August) auf ein "Leadership Camp" nach Nord Wisconsin gefahren. Wir waren dort für zwei Tage im CWES (Central Wisconsin Environmental Station), einem Camp, in dem wir Team-Aufgaben gemacht haben, um zu lernen wie Gruppen etc. funktionieren. Und eins habe ich dabei echt gelernt: Die Leute hören sich gegenseitig nicht zu. Jeder labert und will die Gruppe dazu "zwingen" die eigene Idee umzusetzen. Wenn man daneben steht, denkt man sich: ihr habt alle großartige Ideen, wenn man das noch irgendwie zusammenführen könnte... aber wenn man selbst auch noch das Labern anfängt, dann ist man mitten drin... . Also wichtig: Anderen zuhören! Jedem zuhören! Aussprechen lassen!

Außerdem sind wir Kanu gefahren, haben Bogenschießen gemacht, Lagerfeuer ohne Feuerzeug......


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Auto

Nun benötigte ich noch ein Auto, das war in meinem Fall ganz einfach, weil mein Vorgänger sein Auto da gelassen hat, das ich übernehmen konnte. Die gute Nachricht: es war um einiges billiger als ich vorhatte auszugeben. Das Geld kann ich jetzt zum Reisen ausgeben, wenn keine Reparaturen anfallen). Dafür schaut es nicht mehr ganz so super aus. Aber jetzt weiß ich auch was mein Fahrlehrer mit "nichts kann Hubraum ersetzen, außer noch mehr Hubraum" meinte. Es ist ein Pontiac Grand Prix mit einem 3,1 Liter V6 Motor.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Sonstiges

Ansonsten gab es einiges an Formalitäten zu erledigen, wie z. B. ein Bankkonto eröffnen, Social Security Card beantragen, Auto kaufen, Autoversicherung abschließen ....

Da mich die anderen internationalen Studenten großartig willkommen hießen, konnte ich auch gleich ein paar Leute an meinem ersten Wochenende zum Grillen einladen und war mit ein paar Ägyptern am Lake Michigan. Außerdem war ich mit meiner Gastmom am Farmers Market in Appleton.

Ein paar andere Amis aus dem German Club haben mich zum Essen und Spiele spielen eingeladen, außerdem war ich in der Kirche (wirklich interessant und ganz anders).

Aber da werde ich ein anderes Mal mehr ins Detail gehen.



(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Das war soweit der August. Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim Lesen.



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