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Juni und Juli 2010: Time to say Goodbye

TIPP passend zum Abschied: Video in der Kategorie 'Road Trip'

Allgemeines & Sonstiges

Die letzten beiden Monate meines einjährigen Abenteuers sind nun auch schon vorbei. Im Juni habe ich meine Arbeit im Grünen das letzte Mal ausüben und dabei auch den sehr heißen und extrem schwülen Sommer in vollen Zügen miterleben dürfen.

Mit Beginn des Julis war die Zeit gekommen, in der ich die Möglichkeit hatte noch mal abschließend das Land ein bisschen zu erkunden und zu Sehenswürdigkeiten in Wisconsin zu fahren, die man unbedingt gesehen haben muss.

Abschließend ging es nach Washington D. C., wo ich noch mal alle Teilnehmer meines Programms traf und es Abschlussgespräche mit dem Department of State gab. Allerdings wird in Deutschland noch ein Abschlussseminar in Berlin stattfinden.

Da dies nun auch mein letzter Beitrag aus den USA ist, möchte ich auch auf ein paar allgemeine Themen eingehen.

Road Trip

Nachdem ich am 05.07. in Las Vegas eingetroffen bin, die Formalitäten am Flughafen abgeschlossen waren und ich endlich meinen Leihwagen hatte, konnte mein elftägiger Road Trip beginnen. Nachdem ich im Hotel eingecheckt war und da ich am Ende des Trips sowieso noch mal nach Vegas kommen sollte, ging ich nicht allzu spät ins Bett, da ich am nächsten Tag zum Grand Canyon aufbrechen wollte.

Der ganze nächste Tag war mit Grand Canyon verplant: Anfahrt, Besichtigung und Start der Fahrt nach California. Nach der langen Fahrt konnte ich endlich das wahre „Naturwunder“ begutachten (Bilder sagen einfach mehr). Danach trat ich die Fahrt nach Californien an und übernachtete irgendwo in der Wüste.

Am anderen Tag fuhr ich nach San Diego, CA und suchte mir erst mal einen Zeltplatz und verbrachte den Rest vom Tag dort. Am darauf folgendem Tag schaute ich mir San Diego etwas an und fuhr dann am späten Nachmittag in die Stadt der Engel.

In Los Angeles einer typisch amerikanischen Stadt, die sehr weit ausgedehnt ist, kein wirkliches Zentrum hat und Reichtum und Armut einen starken Kontrast bilden, dreht sich (so mein Eindruck) eigentlich alles um die Film- und Entertainment-Industrie. Besucht habe ich die Universal Studios, die unbedingt weiterzuempfehlen sind und nach einem Besuch von Venice Beach weiß man auch, wie tief man sozial fallen kann.

Am nächsten Tag verließ ich L. A. über den sehr schönen „Highway 1“ Richtung San Francisco. Angekommen in „San Fran“ besuchte ich im Großen und Ganzen typische Touristenattraktionen: Fisherman's Wharf, Golden Gate Bridge, Cable Car, etc. San Francisco ist eine außergwöhnlich schöne Stadt mit viel Geschichte. Deshalb machte ich am nächsten Tag auch eine 5-stündige interessante Führung mit, die ich unbedingt weiterempfehlen kann.

Um den Trip gebührend zu beenden, ging es wieder zurück nach Vegas. Ein Tipp: Eine Pool-Party muss unbedingt mal auf dem Plan stehen!

Wer mal einen ähnlichen Trip plant: Diese Seiten haben mir weitergeholfen: www.hotwire.com, www.autoeurope.de

Video:

Eine Wassershow mitten in der Wüste, die die ganze Schönheit und Verrücktheit des "amerikanischen Denkens" darstellt. Passend zum Ende meines Jahres: "Time to say Goodbye".

Fotos:










(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Washington D. C.

In drei Tagen (vom 26.07. – 28.07.) wurde in Washington D. C. zusammen mit dem Department of State und den Austauschorganisationen das zurückliegende Jahr nochmals evaluiert. Untergebracht waren wir in der „Georgetown University“, einer der renommiertesten Colleges der USA mit einer Studiengebühr von ca. 40 bis 50 Tausend Dollar pro Semester. Siehe dazu auch meine Bilder.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Bauweise von Häusern

Häuser werden in den USA meistens aus Holz gebaut. Wie ich das einmal selbst miterleben durfte. Wenn man eine Grundschulklasse fragt, aus welchem Material Häuser gebaut werden, lautet die Antwort: Holz. Daher spielt der Zimmermann in den USA auch eine wesentlich größere Rolle.

Normalerweise wird ein Fundament aus Beton gegossen, darauf ein Holzgestell gebaut und an dieses Holzgestell werden Holzplatten geschraubt. Auf diese Holzplatten kommt dann normalerweise eine Schicht Isoliermaterial.

Auf dieses Isoliermaterial wird die eigentliche Verkleidung angebracht. Dies sind traditionell Holzlatten, die horizontal leicht überlappend angeschraubt werden. Es gibt diese Verkleidung natürlich auch aus Plastik oder Metall. Oftmals sieht man aber auch Verkleidungen, die z. B. aus einer dünnen Schicht Stein bestehen. Also sieht das Haus sogar aus wie ein Steinhaus oder sonstige Materialien.

Vom Design her sind US Häuser aber oftmals verschnörkelter und es werden auch Dachränder extra in die Seite des Hauses gezogen, um das Design zu verbessern.

Dächer sind in den seltensten Fällen mit Ziegeln gedeckt (ausgenommen „California/Spanischer“ Style), sondern meistens mit Dachpappe oder auch Metall. In Gegenden, wie auch meiner, in der es Tornados und schwere Stürme gibt, würden Ziegeldächer auch sofort abgedeckt werden.

Normale Häuser in den USA haben in den meisten Fällen auch Keller. Was zwar auch ein bisschen von der Gegend und den finanziellen Möglichkeiten abhängt, allerdings braucht man auch einen Keller, da man bei Sturmwarnungen und Tornados zum Schutz dort hin geht.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Schulsystem / Bildungssystem

Das Bildungssystem ist vom Prinzip her einfacher strukturiert. Da jeder Staat andere „Lehrpläne“ hat, ist auch das Bildungssystem und das Niveau in jedem Staat anders.

Utah und Wisconsin sind z. B. die Staaten mit sehr hohen Standards bei der Lehrerausbildung, weshalb dies auch die einzigen Lehrer sind, die in jedem Staat der USA unterrichten dürfen. So kann es z. B. passieren, dass ein Lehrer mit einem Studium von Arizona nicht in Utah unterrichten darf.

Was es dann aber eigentlich so richtig kompliziert bzw. die Vergleichbarkeit schwer macht, ist die Fülle von privaten Schulen, die alle ein eigenes Konzept haben, aber die Anforderungen sind in der Regel höher als die von öffentlichen Schulen. So gibt es auch eine Schule (allerdings sehr selten) „Prep School“, die in etwa mit dem Deutschen Gymnasium vergleichbar ist.

Auch öffentliche Schulen sind in einem Staat nicht immer die gleichen, da je nach Leistungsträger auch dieser mitreden kann und so kann z. B. der Stadtrat einer Stadt verbieten, dass Sexualkunde in ihrer Schule unterricht wird.

Daher: Prinzipiell ist das System einfach zu verstehen, aber im Detail wird’s dann doch sehr kompliziert.

Die Schullaufbahn: Mit sechs Jahren wird man in die Grundschule eingeschult, in einen Klassenverbund wie in Deutschland. Nach vier Jahren wechselt man dann in die Junior High. Nach weiteren vier Jahren kommt man in die berühmt-berüchtigte „High School“. Spätestens hier gibt es keinen Klassenverbund mehr, sondern es ist ein Kurssystem. Insgesamt dauert die Schulzeit somit 12 Jahre und man schließt mit einem „High School Diploma“ ab. Wie gesagt: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Hochschul- / Berufsbildungssystem ist in den USA um einiges mehr miteinander verzahnt (auch in der Theorie) als in Deutschland. In Deutschland ist das Hochschulsystem vom Prinzip her als ein reines Forschungs- und akademisches Umfeld gedacht und weniger dazu konzipiert auch für die Wirtschaft bzw. den Arbeitsmarkt auszubilden. Was sich natürlich in der Praxis geändert hat, aber nicht unbedingt in der Theorie.

Wenn man in den USA aus der High School kommt und sich weiterbilden möchte, hat man grundsätzlich die Möglichkeit sich für ein „4 Year College“ zu entscheiden: Also eine Hochschule mit Bachelor / Master Studiengang. Oder für ein „2 Year College“.

Das „2 Year College“ bzw. „Community College“ oder auch „Technical College“ bietet den Akademischen Abschluß „Associate“ an, den man nach zwei Jahren bekommt und der in etwa mit einer deutschen Ausbildung zu vergleichen ist. Auf solchen Schulen kann man allerhand lernen, z. B. IT-Berufe, Finanzberufe oder eine Koch- bzw. Polizeiausbildung machen. Nach diesen zwei Jahren (und bereits einem Abschluss in der Tasche) kann man dann auf ein „4 Year College wechseln“ wo die bereits erbrachte Leistung „Credits“ anerkannt wird und man kann ein Bachelor- oder auch Masterstudium anschließen.

Die „4 Year Colleges“, die dann eigentlich einer deutschen Hochschule entsprechen, bieten nach vier Jahren den Abschluss als Bachelor und nach zwei weiteren den Master.

Nach der High School ist der Staat eigentlich raus aus dem Bildungssystem. Das bedeutet, dass die Colleges rein privater Natur sind. Mit der Möglichkeit, dass der Staat daran beteiligt ist, aber im Prinzip sind Colleges private Unternehmen mit dem Kunden „Student“. Daher galt der Ausbildung des Studenten von jeher ein bisschen mehr Augenmerk als das in Deutschland ist.

Wie das Niveau bzw. die Qualität mit der von Deutschland zu vergleichen ist, lässt sich schwer sagen. Insbesondere da jedes College anders ist und auch alle miteinander konkurrieren und um den Kunden „Student“ werben.




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