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Dezember 2009

Winter

Der Dezember ist nun auch schon wieder vorbei und er hat sich zu einem „Bilderbuch“ Dezember entwickelt: Schnee, Kälte, Schnee und Kälte. In der Nacht vom 08ten auf den 09ten Dezember hat der Winter plötzlich eingesetzt. Am Tag zuvor hatte es fast keinen Schnee (etwas angepudert) und am Tag danach fast einen halben Meter. Der Vorteil: Die Schulen und Universitäten waren an diesem Tag geschlossen. Da man bei dieser Schneemenge mit einer normalen Schneeschaufel nicht mehr weit kommt, haben die meisten Haushalte eine Schneefräse bzw. Pick-Up Truck mit einer großen Schneeschaufel. Die Kälte hatte allerdings schon etwas früher angefangen.

Die staatlichen/städtischen Winterdienste sind hier allerdings ziemlich fix. Um einiges schneller als in Neumarkt, wo bestimmte Straßen manchmal den ganzen Winter nicht geräumt werden.



(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Green Bay Packers

Dass ich dem lokalen Football-Verein einen eigenen Abschnitt widme, hat einen guten Grund: Es ist der mehr oder weniger einzige Football-Verein, der nicht von einem Multimilliadär gehalten wird, sondern den Bürgern von Green Bay gehört. Es ist außerdem die kleinste Stadt mit einem NFL Team (also einem Team, das in der ersten Liga spielt). Da es außerdem Wisconsins einziges NFL Team ist und es insbesondere während der Winterzeit keine besonderen Aktivitäten gibt, sind die „Packers“ ein Heiligtum von Wisconsin. Alles dreht sich um die Packers. Wenn ein Packer-Spiel ist, sind die Straßen und Geschäfte leer. Die durchschnittliche Wartezeit für Dauerkarten beträgt momentan 30(!) Jahre. Also wenn hier ein Baby geboren wird, werden gleich die Dauerkarten bestellt.

Glück, wie wir hatten, sind wir relativ günstig durch Bekannte an Karten herangekommen. Die Packers haben gegen Baltimore gespielt und letztendlich haben die Packers gewonnen. Zum Glück, ansonsten wäre Wisconsin für die nächsten Tage wieder in Trauer versunken. Da ein Spiel mit ca. 3 Stunden relativ lange dauert und es -8° C hatte, war man doch ganz froh, als es vorbei war. Da es hier so genannte „Handwärmer“ gibt und ich insgesamt fünf davon hatte, war es aber doch auszuhalten. (Handwärmer sind kleine Pads die beim Öffnen der Verpackung anfangen Wärme abzugeben und danach wirft man sie weg.)

Da von vielen Leuten (insbesondere männlichen) neben den Packers das Jagen ein großes Hobby ist bzw. mehr oder weniger fest zur Wisconsin Kultur dazugehört und man in den USA orangene Kleidung zum Jagen anziehen muss, wird diese sehr warme Kleidung auch im Stadion getragen. Somit trägt das halbe Stadion: Orange.

Die Präsens des amerikanischen Militärs in der Gesellschaft ist hier deutlicher spürbar als in der deutschen Gesellschaft. Dies zeigt sich auch bei einem Football Spiel: Die Nationalhymne wird von einem Militärangehörigen gesungen und zwischen den einzelnen Pausen (wovon es beim American Football viele gibt) werden oftmals Videogrüße von Soldaten gesendet, die momentan im Irak oder in Afghanistan sind.


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Weihnachten & Weihnachtszeit & Beleuchtung

Die Weihnachtszeit ist hier um einiges anders und auch wieder nicht. Die amerikanische weiße Weihnacht zu feiern wird uns Deutschen immer vertrauter bzw. wir übernehmen sie immer mehr. Santa Claus ist uns kein Unbekannter mehr, aber das Christkind hat bisher noch keinen Abstecher in die USA gemacht.

Der angeblich von der Coca Cola Company erfundene Santa Claus bringt hier die Geschenke in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. (Zumindest hat die Coca Cola Company durch die starke Nutzung von Santa Claus seit 1931 stark zu dessen Verbreitung beigetragen). Daher ist für viele amerikanische Kinder diese Nacht mehr als spannend und mit wenig Schlaf gesegnet. Da Santa in dieser Nacht durch den Kamin ins Haus kommt und durch die ganze Arbeit müde ist, stellen ihm die Kinder ein Glas Milch und Plätzchen hin, die am nächsten Tag auf wundersame Weise verschwunden sind. Am 24. Dezember wird wie bei uns in die Kirche gegangen und danach gibt’s leckeres Essen.

Da hier einige Supermärkte 24 h offen haben, kann Santa Claus seine Geschenke auch fünf Minuten vor der Lieferung noch schnell besorgen. Das ist meiner Meinung nach eine recht traurige Entwicklung für das Verkaufspersonal. Aber wie wir alle wissen, sind Mr. und Mrs. Santa und ihre Helfer schon Monate vorher mit der Geschenkproduktion beschäftigt und nicht dafür verantwortlich, dass viele Leute das eigentliche Weihnachten verpassen, weil sie im Supermarkt stehen und verkaufen müssen.

Am 25. Dezember habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie drei Essen zu Hilfsbedürftigen ausgefahren, die entweder selbst nicht mehr in der gesundheitlichen Lage sind das Haus zu verlassen oder nicht genügend Geld haben. Auch wenn wir viel über unser deutsches Sozialsystem schimpfen, wie schlecht es inzwischen ist, so sei gesagt, dass es noch um einige Stufen schlimmer geht und ich hoffe, dass dieses System erhalten bleibt (auch wenn es leider Gottes des Öfteren ausgenützt wird).

Die Weihnachtsbeleuchtung ist im Vergleich zu uns um einiges intensiver. Dazu braucht man nicht viel mehr zu sagen. Es ist mit Sicherheit nicht jedes Haus mit tausenden von Lichtern geschmückt, aber fast jedes Haus hat Beleuchtung. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass eine Beleuchtung, die bei uns als sehr aufwändig gilt, hier eine Standardbeleuchtung ist. Die Sichtweise ist hier allerdings auch mit Sicherheit anders: Wenn man bei uns eine sehr aufwändige Beleuchtung hat, erntet man wahrscheinlich ein paar abwertende Blicke, hier freuen sich die Leute, weil’s so schön aussieht.

In der Nachbarstadt „Oshkosh“ wurde unter anderem ein Park umdekoriert und mit vielen Lichtern ausgestattet: The Celebration of Light.

Videos:


Fotos:


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Chicago

Ansonsten hab ich über ein Wochenende noch mal einen Abstecher nach Chicago gemacht und wir waren auf dem Christkindelsmarkt in Chicago. Auf diesen Christkindelsmarkt kommen deutsche Schausteller und verkaufen ihren Glühwein zu horrenden Preisen ($ 7 die Tasse). Außerdem eröffnet immer das echte Nürnberger Christkindl vom Jahr davor den Markt. Der Weihnachtsbaum ist aber typisch amerikanisch dekoriert.

Apropos Weihnachtsbaum: In deutschen Haushalten findet man wahrscheinlich in 99 % der Fälle einen echten Baum, bzw. ich denke, dass ein künstlicher Baum nicht wirklich als Weihnachtsbaum akzeptiert wird. Hier ist das eine gemischte Sache: manche haben echte, manche Plastikbäume. Und ich muss sagen, die Plastikbäume sehen manchmal gar nicht so schlecht aus.

Diesmal habe ich es auch geschafft ins Aquarium in Chicago zu gehen. Am besten einfach die Bilder anschauen. Und ich hab das beste Essen meines Lebens gegessen: Thailändisches Food im Restaurant: Yes.



(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)

Silvester & New Years Eve

Die Kasaten (oder für Nitchbayer: Käsigen) Beine in die Sonne legen und die Sonnenbrille rausholen. Danach ins Meer springen und die Seele etwas am Strand baumeln lassen und dann das Nachtleben genießen: Das kann man in Miami im Winter.

Über Silvester bin ich kurzerhand nach Miami geflogen. Am 29. Dezember hat uns der Flieger über Charlotte nach Fort Lauderdale in Florida gebracht. Von Fort Lauderdale hat uns dann ein Shuttle Service nach Miami South Beach ins Hotel gebracht.

Hotels dominieren hier die ganze Szene: In den Hotels sind die Clubs, Lounges und was auch immer. Der Vorteil: Dadurch dass die Hotels auch Essen servieren darf ich auch unter 21 rein.

Florida selbst ist der „Rentnerstaat“ in den USA. Viele Rentner schaffen sich ein zweites Domizil in Florida, um den kalten Wintermonaten in ihren Heimatstaaten zu entfliehen. In den Sommermonaten selbst ist es in Florida extrem heiß und unerträglich schwül. Miami selbst ist allerdings eine sehr junge Stadt, in der sehr viele junge und reiche Leute leben (oder sagen wir lieber in South Beach). Wenn man hier am Straßenrand entlang läuft, passieren einen die Rolls Royce / Bentley / Mercedes / BMW / Ferrari ständig. South Beach ist außerdem der erste Platz, den ich bisher gesehen habe, wo extrem viel Zigarre geraucht wird.

Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch viele Obdachlose, die man in South Beach nicht sieht. Wenn man mit dem Auto nach South Beach fährt, überquert man eine relativ lange Brücke. Ein Taxifahrer hat uns erzählt, dass unter dieser Brücke momentan 300 Personen leben.

Ansonsten gibt’s dazu nicht viel zu sagen außer: Winter, sonnen, Sonnenschein, Meer, Silvester.

In der Silvesternacht selbst hatte es 23° C. Am 2. Dezember gings dann leider wieder zurück ins -10° C kalte Wisconsin. Der Flug war diesmal wirklich sehr angenehm, da uns die Airline spontan kostenlos auf die 1. Klasse upgegraded hat.

Video:


Fotos:


(Bilder bitte anklicken, Beschreibung steht immer unten)



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